80 Kilogramm und trotzdem weg: Warum ein Tresor ohne Verankerung nur die halbe Miete ist

Ein 80 Kilogramm schwerer Tresor wurde bei einem Einbruch in Schorndorf einfach aus einer Werkstatt getragen – weil er nicht verankert war. Wir erklären, warum jeder Tresor zwingend durch Fachpersonal fachgerecht verankert werden muss und wie wir das bei Compact Tresore KG umsetzen.


Von Mein Shop Admin
2 Min. Lesezeit

Einbrecher schleppt bei Nacht einen 80 Kilogramm schweren Tresor aus einer Werkstatt

Ein Einbruch in einer Werkstatt in Schorndorf zeigt gerade sehr deutlich, was passiert, wenn ein Tresor zwar gekauft, aber nicht richtig gesichert wurde: Unbekannte brachen zwischen Freitag und Montag in die Räume an der Stuttgarter Straße ein, durchsuchten mehrere Büros – und nahmen einen kompletten Schranktresor mit. Gewicht: rund 80 Kilogramm. Inhalt: ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag. Die Polizei ermittelt, Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter 07181/2040 entgegen.

(Quelle: Stuttgarter Zeitung – „Diebstahl in Schorndorf: Einbrecher schleppen 80 Kilogramm schweren Tresor aus Werkstatt")

80 Kilogramm klingt erst mal nach viel. Aber zu zweit, mit einer Sackkarre oder einfach nur mit roher Kraft, ist ein nicht verankerter Tresor in wenigen Minuten aus dem Gebäude getragen. Was drin ist, spielt dann keine Rolle mehr – Bargeld, Dokumente, Schmuck, Firmenunterlagen. Die Täter nehmen sich einfach die Zeit, den Tresor später in Ruhe woanders zu öffnen.

Der Denkfehler: „Der Tresor ist schwer genug"

Viele gehen davon aus, dass ein massiver Tresor allein schon Schutz bietet. Das stimmt nur zur Hälfte. Ein Tresor schützt vor dem Öffnen – Bohrangriffen, Aufhebeln, Sprengung. Er schützt aber nicht automatisch davor, dass er komplett mitgenommen wird, wenn er nicht fest mit dem Baukörper verbunden ist. Genau das ist in Schorndorf passiert.

Deshalb gilt bei uns ein klarer Grundsatz, den wir jedem Kunden mitgeben: Ein Tresor muss immer fachgerecht durch geschultes Fachpersonal verankert werden. Das ist kein optionales Zubehör und kein „kann man später noch machen" – es ist Teil der Sicherheitsfunktion selbst.

Was fachgerechte Verankerung bedeutet

  • Untergrund prüfen: Beton, Estrich, Mauerwerk oder Holzboden erfordern unterschiedliche Dübel- und Ankersysteme. Das muss vor der Montage fachlich bewertet werden.
  • Zugelassene Befestigungsmittel: Es kommen geprüfte Anker- bzw. Dübelsysteme zum Einsatz, die zur Widerstandsklasse des Tresors passen – keine Baumarkt-Dübel „auf gut Glück".
  • Normgerechte Montage nach EN 1143-1: Die Verankerung ist Teil der Zertifizierung. Ein Tresor der Widerstandsgrad 0/1, wie er nach aktueller Rechtslage etwa für Waffenschränke vorgeschrieben ist, entfaltet seine geprüfte Schutzwirkung nur, wenn er auch normgerecht verankert ist.
  • Versicherungsrelevanz: Viele Versicherungen setzen bei Schadensfällen eine fachgerechte, dokumentierte Verankerung voraus – nicht nur den Kauf eines geprüften Tresors.

Unser Vorgehen bei Compact Tresore KG

Wenn wir einen Tresor liefern, gehört die fachgerechte Verankerung für uns selbstverständlich dazu. Unser Fachpersonal bewertet vor Ort den Untergrund, wählt das passende Befestigungssystem und montiert den Tresor normgerecht – nicht „irgendwie festgeschraubt", sondern so, wie es die Zertifizierung vorsieht. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Tresor, der wirklich schützt, und einem, der wie in Schorndorf einfach unter dem Arm mitgenommen wird.

Unsicher, ob dein Tresor richtig verankert ist – oder welcher Tresor zu deinem Zuhause oder Betrieb passt? Mach den Königlichen Tresorfinder oder sprich direkt mit uns. Wir schauen uns das an – Geht nicht gibt's nicht.


Dieser Beitrag bezieht sich auf einen aktuellen Vorfall in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis), über den die Stuttgarter Zeitung berichtet hat. Den vollständigen Originalartikel findest du hier.


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